Jugendfeuerwehr Bad Iburg zeigt aktiven Umweltschutz

Routiniert und verantwortungsbewusst bauten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Bad Iburg den Kröten-Schutzzaun an der Bergstraße auf.

Wenn die Kröten gerettet werden müssen, dann ist der Frühling endlich da. Jedes Jahr, wenn es langsam wärmer wird, wandern die Kröten aus dem Freden-Wald hinunter zu ihren feuchten Laichplätzen, die leider auf der anderen Seite der Bergstraße in Höhe des Waldfriedhofes liegen. Um die gefährdeten Kröten vor den Autos zu schützen, baut die Jugendfeuerwehr Bad Iburg seit 2000 einen Krötenzaun entlang des Friedhofsparkplatzes. Vor dem Zaun werden außerdem noch Eimer eingegraben. Kröten, die nun ihren Weg gehen wollen, landen statt plattgefahren auf der Straße in den Eimern. Hier werden sie dann von Schülern des Gymnasiums Bad Iburg eingesammelt und sicher über die Straße getragen. Für die Jugendfeuerwehr ist das aktiver Umweltschutz, der eben auch zu ihren Aufgaben gehören. So wird beispielsweise auch regelmäßig der ehemalige Grünabfallsammelplatz in Ostenfelde gereinigt. Zurzeit machen 22 Jungen bei der Jugendfeuerwehr mit, die von sieben Betreuern in die Arbeit der Feuerwehr eingeführt werden. Die Rettung der Kröten zusammen mit den Gymnasiasten gehört genauso dazu wie Brandschutz und Löscharbeiten oder Erste Hilfe, aber auch das gemeinsame Zeltlager im Sommer.

(Text & Foto: Stadt Bad Iburg/sp)