Einsatzübung von verschiedenen Einheiten der Kreisfeuerwehr

Als um 09:10 am Samstag dem 24.05.2014 die Funkmelder diverser Einheiten im südlichen Landkreis Osnabrück auslösten, ahnte kaum einer der Einsatzkräfte, was auf Ihn zukommen sollte. Klar war nur, dass es sich um einen Zugunfall handelt und der Bereitstellungsraum der angeforderten Einheiten das Feuerwehrhaus Glandorf ist.

Nun hieß es für die beteiligten Kameraden, welche aus den Technischen Einheiten Bahn 3 & 4, der Feuerwehr Glandorf, der IuK-Gruppe und der Fachgruppe Verkehrslenkung aus dem Fachzug 4 der Feuerwehrbereitschaft Süd bestanden, möglichst geordnet und schnell den Bereitstellungsraum zu erreichen.

Dort angekommen, wurden die Züge geordnet aufgestellt und durch die Fachgruppe Verkehrslenkung in das Schadensgebiet geführt.

Dort angekommen mussten die Kameraden der technischen Einheiten Bahn, ihre Schienenrollwagen bestücken und ein ca. 800 Meter langes Schienenstück zwischen Bad Laer und Bad Iburg zurück legen.

Problematisch gestaltete sich die Verlastung des Materials zurück auf die Fahrzeuge am Zielpunkt, da durch sehr beengte Platzverhältnisse nur zwei Großfahrzeuge gleichzeitig arbeiten konnten.

Nach dem Verlassen der Einsatzstelle und der Fahrt aller Einsatzkräfte in Kolonne zum Feuerwehrhaus Bad Rothenfelde, konnten sich dort alle Kameraden mit Grillwurst und Brötchen stärken.

Das Fazit dieser verhältnismäßig kleinen Übung, ohne aufwendige Details wie Bahnwaggons, Verletztendarsteller,… ist dennoch positiv.

Da die Übung nicht offiziell bekannt war, stellten sich Probleme mit Alarmierung, Kommunikation, Verfügbarkeit von Einsatzkräften und vieles mehr, wesentlich besser dar.

Nur durch solche Aktionen kann die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Einheiten der Kreisfeuerwehr immer mehr gesteigert werden. (HP/BH)