Ehrungen für Bad Iburger Feuerwehrleute

v.l.n.r.: Kreisrat Dr. Wilkens, Frank Hengelbrock, Kreisbrandmeister Cornelis van de Water, Michael Kuhn, Helge Plasger, Johannes Dorenkamp, Bernd Happe und Abschnittsleiter Süd Matthias Röttger.

Das Jahrhunderthochwasser an der Elbe ist mittlerweile über ein Jahr vorbei. Die Aufräumarbeiten sind immer noch nicht vollständig abgeschlossen. Im Juni 2013 waren sieben Mitglieder der Stadtfeuerwehr Bad Iburg mit der Feuerwehrbereitschaft des Landkreises Osnabrück zu der Hochwasserbekämpfung nach Magdeburg alarmiert worden. Nach viertägigem Einsatz und dem erfolgreichen Schutz des Umspannwerkes in Magdeburg-Rothensee, das ca. 30.000 Einwohner Magdeburgs und diverse öffentliche Einrichtungen versorgt, wurde die Einheit von der Feuerwehrbereitschaft aus dem Emsland abgelöst.

Für die Teilnahme an einem der größten Feuerwehreinsätze in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurden jetzt die Helfer mit der Fluthelfer-Medaille des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet.

Die Auszeichnung, die während einer Dienstversammlung im Feuerwehrhaus in Hagen a.T.W. stattfand, wurde vom Kreisrat Dr. Winfried Wilkens vorgenommen. Wilkens eröffnete die Verleihung der Orden mit den Worten "Es ist mir daher eine Ehre und auch eine große Freunde, heute diese Ehrung vornehmen zu dürfen" und ergänzte: "Das haben sie sich wirklich verdient. Sie haben Leben, Gesundheit, Hab und Gut ihrer Mitmenschen verteidigt und Großes geleistet!" Insgesamt wurden 165 Feuerwehrkräfte aus dem südlichen Landkreis Osnabrück Ausgezeichnet.

Aus Bad Iburg waren dies, von der Ortsfeuerwehr Glane Frank Hengelbrock und aus der Ortsfeuerwehr Bad Iburg Johannes Dorenkamp, Bernd Happe, Etienne Happe, Tom Klein, Helge Plasger und Michael Kuhn. [BH/TK]